Montag, 17. Juni 2013

Alltag

Lange Zeit ist seit dem letzten Blogeintrag vergangen. Traurig mussten wir Abschied von Schottland nehmen und uns in den Alltag stürzen. Aber wir kommen wieder.


Samstag, 1. Juni 2013

Abschied

Unsere Stummung ist gedrückt. Aber das gehört wohl mit dazu.

Wie schnell doch die fünf Wochen vergangen sind. Kam es uns am Anfang noch so lange vor, rückte das Ende immer schneller näher.

Obwohl es das Wetter dieses Mal nur sehr selten gut mit uns meinte, hatten wir doch einen sehr schönen Urlaub. Die Auszeit vom Alltag tat uns Beiden gut. Im Moment sieht es so aus, als ob wir nächstes Mal auf das Abenteuer "Motorrad fahren im Regen" verzichten und statt dessen mit dem Auto reisen.

Die Stille der Highlands liegt schon eine ganze Weile hinter uns.Trotzdem sehnen wir uns oft danach zurück. Seit den Orkneys wird das Treiben ständig mehr. In Edinburgh erreichte es seinen Höhepunkt.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Unterschlupf

Da für heute gelegentlich Regen angesagt ist, sind wir selten unter freiem Himmel und halten uns meistens in Shops und Cafès auf.

Montag, 27. Mai 2013

Samstag, 25. Mai 2013

Abgeseilt

Kaum auf dem Parkplatz von Dunrobin Castle angekommen, sind wir von den vielen Leuten überrascht. Eine Gruppe Kinder spielt  Dudelsack und auch sonst ist reges Treiben. Wir werden gefragt, ob wir uns für einen guten Zweck nicht vom Turm des Schlosses abseilen möchten. Die Einnahmen kommen der Kinderkrebshilfe zu Gute. Einer von uns beiden wollte.

Abgeseilt von einem Castle in den Higlands. Am spannendsten ist der Moment, in dem man sich nach hinten kippen lässt. Man hat mir zwar gesagt, ich solle die Aussicht genießen, aber ich muss zugeben, so richtig ist mir das nicht gelungen.





Zurück

Der Abschied von Orkney fiel uns wieder schwer. Zumal sich das Wetter erheblich verbessert hat.

Die Überfahrt verläuft ruhig und wir sehen Orkney in der Ferne entschwinden.

Angeblich sind an der nordlichsten Spitze der britischen Hauptinsel auch viele Papageientaucher zu finden. Aber nicht von uns.

Freitag, 24. Mai 2013

Abschied

Von seiner besten Seite will Orkney sich zum Abschied zeigen. Der Wind hat nachgelassen, wärmer ist es auch und die Sonne scheint.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Stürmische Zeiten

Die ganze Nacht schon versucht der Wind das Dach abzudecken. Die Ziegel klappern laut aber alles bleibt heil.

Auch am Tag bleibt der Wind sehr aktiv. Ab und zu bringt er heftige Schauer mit, die sich jedoch mit taktischer Routenplanung und Aufenthalten in Tea Rooms umgehen lassen.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Die Sache mit den Kommentaren

Gerade erst habe ich festgestellt, dass ein Google Konto zum kommentieren der Beiträge notwendig war. Das ist meiner Meinung nach etwas übertrieben. Deshalb habe ich jetzt anonyme Kommentare zugelassen.

Um einen Kommentar ohne zusätzliche Anmeldung zu veröffentlichen, verwendet man bei Kommentar schreiben als am besten das Profil Name / URL wobei nur im Feld Name etwas eingetragen werden muss.

Dienstag, 21. Mai 2013

Unterhaltung

Hast Du was gesagt? - Wer, ich? Nö!

Einzelkämpfer

Normalerweise sind auf dem "Brough of Birsay" viele Papageientaucher zu finden. Heute nicht. Einen einzigen haben wir in den Felsen entdeckt. Allerdings wollten wir uns auch nicht zu viel Zeit bei der Suche nehmen, da die Insel nur während der Ebbe trockenen Fußes zu erreichen ist.

 Papageientaucher auf "Brough of Birsay" 

Montag, 20. Mai 2013

Mystisch


Mystisch ist die positive Art das Wetter heute zu beschreiben. Dichter Nebel verhüllt die schöne Aussicht auf Steilküste, Meer, Strand und Kühe. Trotzdem machen wir uns auf den Weg, versuchen die Stimmung bei den "standing Stones of Stennes" einzufangen.
Danach ist wieder Kirkwall unser Ziel. Leider ist Pfingstmontag hier kein Feiertag und alle Geschäfte haben geöffnet. Die meisten haben wir auch besucht.

Sonntag, 19. Mai 2013

Entschädigung

Nachdem Orkney uns gestern mit viel Wind und etwas Regen eher kühl begrüßte, scheint heute den ganzen Tag die Sonne. Sagenhafte 17 Grad lassen sommerliche Stimmung aufkommen.

Samstag, 18. Mai 2013

Abenteuer

Durch das Wetter fielen die geplanten Strandbesuche und Foto Stops aus. Deshalb kommen wir viel eher als geplant in Gills Bay an und buchen unsere Überfahrt auf die frühere Fähre um. Zeitiger als eigentlich notwendig kommen wir zum Checkin. Doch dann beginnt das Bangen. Man hat nur ein Motirrad eingebucht. Ob das Zweite jetzt noch mitkommt oder mit der späten Fähre oder gar erst morgen ein Platz frei ist, ist ungewiß.  Diese Überfahrt ist eigentlich voll ausgebucht. Nach langem Hin und Her dürfen wir schlìeßlich beide mit.

Stärkung

Sonnenschein und Regenfahrt

Beim Frühstück scheint die Sonne durch das Fenster. Dahinter dunkle Regenwolken. Es nieselt ein wenig und ein großer breiter Regenbogen leuchtet in der Sonne. Die Hoffnung auf einen schönen Tag steigt, obwohl der Wetterbericht eher pessimistisch war. Leider hat er recht behalten.

Bei starkem Wind und Regen ist nicht viel von der Landschaft zu sehen. Der obligatorische Zwischenstop in Betty Hill darf aber auch heute nicht fehlen. Die letzten Meilen bis zu unserer Fähre sind zwar trocken, dafür aber kalt und stürmisch.

Da es eigentlich ein recht langer Weg von Kinlochbervie nach Gills Bay ist, haben wir auf der späten Fähre um 19:30 Plätze reserviert.

Strand

Und keine Badesachen dabei.

Montag, 13. Mai 2013

Besser als erwartet

Klar, ganz ohne ging es bisher nicht, aber im Großen und Ganzen hat uns der heftige Regen verfehlt. Zielsicher sind wir an den dicken Regenfällen verbeigekommen. Vor uns, hinter uns, neben uns, überall schwarze Wolken.

Den ersten Tee trinken wir in Lochcarron und geben dem Regen eine Chance uns einzuholen. Doch bisher scheint die Sonne. Aber das wird bestimmt nur von kurzer Dauer sein. (Den letzten Satz mußte ich für die Regengötter schreiben)

Der Schein trügt

Minuten nachdem dieses schöne Bild direkt von unserem Frühstückstisch aus aufgenomnen wurde war es mit der Sonne vorbei.

Aber dafür fährt man ja nach Schottland.

Gleich bepacken wir die Motorräder und fahren ins Ungewisse. Nach Shieldaig.

Sonntag, 12. Mai 2013

Funkstille

In den nächsten drei Tagen werden wir wohl offline leben. Kein Telefon, kein Internet und kein TV. Normalerweise könnten wir auf TV gut verzichten, doch morgen kommt auf BBC One der zweite Teil von Hebrides: Islands on the Edge. Darauf hatten wir uns schon gefreut.

Abschiedswetter

Zum Abschied versucht Skye uns mit gutem Wetter zu überraschen. Sobald man jedoch vor die Tür geht, kommt der nächste Regenschauer

Ein weiterer Tag im Regen und Dinge die sich wohl nie ändern

Ganz kurz und vor allem sehr zeitig, war sie da, die Sonne. Bereits zum Frühstück regnet es wieder. Wenigstens haben wir das Auto nicht ohne Grund gemietet.

Auch der Versuch die Stimmung für eine von uns beiden aufzuhellen schlägt fehl. Fast alle Shops haben heute, am Sonntag, geschlossen. Und die, die tatsächlich geöffnet haben, bieten nichts, was ins Beuteschema und/oder Motorrad passt.

Auf dem Weg freuen wir uns immer wieder über die Tatsache nicht auf dem Motorrad durch den stärker werdenden Regen zu müssen.

Wie üblich gibt es im Café von Dunvegan Castle einen Kaffee. Wie üblich regnet es. Völlig unüblich: Es hängen keine tropfenden Motorradsachen am Stuhl.

Tbc.

Samstag, 11. Mai 2013

Eilan Donan Castle

Sicherheitshalber sind wir heute vorbei gefahren. Wer weiß, ob wir beim nächsten Mal Bilder mit blauem Himmel und Sonnenschein machen können.

Hasenfuss

Nicht nur, dass wir uns angesichts des Wetters ein Auto gemietet haben, nein, auch direkt vor unserem Fenster knabbert ein Kaninchen genüsslich am Vogelfutter.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Der Tag: Donnerstag, 9. Mai 2013 Tobermory (Mull) - Portree (Skye)



Heute fällt uns das Abschied nehmen schwer. Nicht nur der Nieselregen ist Grund dafür. Bei Gordon und Helen war es wieder sehr schön. Liebevoll kümmert sich Helen um ihre Gäste und um uns noch etwas mehr. Sie sagt, für die Zeit in der wir bei ihr sind hat sie vier statt ihrer zwei Kinder.

Bei Sonnenschein und Nieselregen fahren wir zur Fähre. Während der kurzen Überfahrt verziehen sich die letzten Regenwolken sodass wir bei schönem Wetter von Kilchoan in Richtung Mallaig fahren. Die Straße ist schmal und kurvig, geht mal nach rechts, mal nach links, mal nach oben, mal nach unten und manchmal alles zusammen. Mal liegt Splitt auf der Straße, mal regnet es. Manchmal auch Beides. Die Fahrt ist abwechslungsreich und spannend. Hinter jeder Kurve öffnen sich neue Aussichten, manchmal leider direkt in die Scheinwerfer eines entgegenkommenden Autos. Meistens ist es jedoch die Landschaft, die uns fasziniert.

Ein Zwischenstopp bei einem Tearoom artet dann jedoch zum Kraftakt aus. Der Schotter auf dem Parkplatz war so tief, dass sich das Vorderrad regelrecht eingegraben hat. Jetzt habe ich auch den Beweis, dass bei eingeschlagenem Lenker und blockiertem Vorderrad das Zweirad der Physik gehorchend nach innen fällt. Zum Glück kamen zwei Schotten vorbei und halfen uns, den schweren und voll bepackten Dampfer wieder aufzurichten. Frisch gestärkt nehmen wir die letzten Meilen bis zur Fähre unter die Räder.

Die Überfahrt nach Skye ist kurz und schmerzlos, dafür sind wir jetzt mitten im Touristen Rummel. Vorbei ist erst einmal die Ruhe und Einsamkeit. Für heute soll uns das aber nicht weiter stören. Wir fahren die letzten Meilen nach Portree. Meine Äußerung über das schöne Wetter verursachte fast augenblicklich einen Regenschauer von beträchtlicher Intensität. Ab da hab ich dann meine Klappe gehalten und wir kamen bei strahlendem Sonnenschein in Portree an.

Ankunft in Portree

Trotz der obligatorischen Dusche empfängt uns Portree mit Sonne. Aus unserem Wohnzimmer haben wir einen herrlichen Ausblick.